Wilkommen beim LandFrauenVerband Mannheim

Frauenpower pur! Tradition mit frischem Wind: Aktiv, Innovativ und Zukunftsweisend

Frühjahrstagung mit Spendenübergabe

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Brigitte John, Angelika Hartung, Karin Reisig, Michael Vogel, Sonja Leyghdt

Spendenübergabe an „Hilfe für wohnsitzlose Frauen Mannheim“ und „Clara Kinder- und Jugendhospiz“

Der LandFrauenverband Mannheim lud die Führungskräfte der Ortsvereine zur Arbeitstagung nach Leutershausen ins Gasthaus „Zum Löwen“ ein.

Nachdem Frau Reisig (2. Vorsitzende), in Vertretung von Frau Knauer, die leider wegen Krankheit nicht teilnehmen konnte, die Anwesenden begrüßt hatte, konnte die Spendenübergabe stattfinden. Die diesjährige Spende ging mit 3.000 Euro an die „Oase“ für wohnsitzlose Frauen und wurde an Frau Hartung und Frau John übergeben. Frau Hartung erzählte, dass der Verein 1997 auf Initiative der Caritaskonferenz gegründet wurde. Der Verein arbeitet mannheimweit, er ist nicht konfessionsgebunden. Er unterstützt wohnungslose und von Wohnungslosigkeit betroffene Frauen in der eingerichteten Beratungs- und Anlaufstelle „Oase“ in H 5,4 sowohl finanziell als auch ideell. Die „Oase“ ist zu einem festen Bezugspunkt für die Betroffen geworden. Hier erhalten sie unter anderem Rat und Hilfe zur Arbeitssuche, bei gesundheitlichen Problemen, eine Grundversorgung mit Essen und Trinken, die Möglichkeit zur Körper- und Wäschepflege, und die Information, dass eine solche Einrichtung für Frauen sehr wichtig ist. Sie erzählte ausführlich von den täglichen Aufgaben, den obdachlosen Frauen ein zu Hause zu bieten, in dem sie die Versorgung der Grundbedürfnisse und ein wenig das Gefühl von Wärme und Freundlichkeit erfahren.

Die zweite Spende in Höhe von 3.000 Euro ging an den ökumenischen Kinder- und Jugendhospizdienst „Clara“. Die in Vertretung von Frau Sigrid Schäfer, Leiterin des Kinder- und Jugendhospizes, Herr Michael Vogel entgegen nahm. Herr Vogel berichtete ausführlich über deren Tätigkeit. Es wird z.B. Beratung, Begleitung und Entlastung von Familien, Kindern und Jugendlichen mit chronischer oder schwerer Erkrankung und einer dadurch verkürzten Lebenserwartung angeboten. Begleitung von Geschwisterkindern, von Familien nach dem Tod ihres Kindes, Kindern und Jugendlichen mit einem schwerstkranken und sterbenden Elternteil. Informationen und Gespräche für alle Interessierten zum Thema Kinder und Jugendliche im Umgang mit Sterben, Tod und Trauer. Die ehrenamtlichen Begleiterinnen und Begleiter werden sorgfältig und intensiv auf ihre Aufgaben vorbereitet. Sie helfen z.B. bei der Bewältigung täglicher Probleme, betreuen Geschwisterkinder und sind Gesprächspartner für alle Familienmitglieder. Sie unterstützen, beraten und begleiten kostenlos und konfessionsunabhängig.

Die anwesenden Teilnehmerinnen waren sich einig, dass auch in diesem Jahr die Spenden wieder an die richtigen Stellen verteilt wurden.

Danach ging es weiter mit der Auswertung der Winterarbeit, vorgetragen von Frau Ingrid Heller. Sie berichtete, dass im Jahr 2013 insgesamt 82 Bildungsvorträge in den einzelnen Ortsvereinen stattfanden. Davon waren 67 aus dem Referentenkatalog und 16 freie Vorträge. Dies zeigt, dass der Referentenkatalog gut angenommen wird und der Vorstand eine gute Auswahl getroffen hat.

Anschließend las Frau Annette Renkert den Geschäftsbericht vor, sie lies das vergangene Jahr noch einmal Revue passieren, zog Bilanz, wie viel LandFrauen an den Bildungsseminaren und Vorträgen, an der Dankeschönfahrt auf den Heuchelberg, oder am Abend im „Schatzkistl“, teilnahmen.

Danach wurde der Kassenbericht vorgelesen von Frau Sonja Leyghdt. Die Kassenprüferinnen entlasteten einstimmig die Kasse und den Vorstand.

Frau Leyghdt berichtete von Neuigkeiten vom Verband aus Stuttgart, unter anderem, dass der Jahresbeitrag, der seit 98 besteht, um 5 Euro erhöht werden soll. Außerdem über das Bienenprojekt in Kenia, dass der Verband sich für eine Bildungsfreistellung von 5 Tagen im Jahr einsetzen möchte, und dass am 05.10.14 das Kreiserntedankfest dieses Jahr in Weinheim stattfinden wird.

Frau Renkert verteilte anschließend Listen mit Informationen an die Damen der Ortsvereine, die dieses Jahr wieder vom 26.04.-06.05.14 auf dem Maimarkt tätig sein werden.

Zum Abschluss las Frau Karin Reisig ein paar Gedanken zu Ostern vor. Mit diesen „Ostergedanken“ und einem Geranienfrühlingsgruß gingen die Teilnehmer nach Hause.

 
LandFrauen unterwegs in Südafrika

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Wenn im Frühjahr die Führungskräfte der KreislandFrauen Mannheim die Koffer packen, ist immer eine interessante Bildungsreise angesagt. Dieses Jahr hatte die 1. Vorsitzende, Frau Carmen Knauer, eine Reise nach Südafrika geplant.

Ein Bus brachte die reisewütigen Frauen zum Frankfurter Flughafen, dort war ein Nachtflug nach Johannesburg gebucht. Da angekommen ging es gleich weiter ins wartende Flugzeug mit Ziel „Kapstadt“. In Kapstadt wurden die 35 Damen von der deutschsprachigen Reiseleiterin Annegret Gruner und dem Busfahrer Keeth, der sie sicher und in flottem Tempo die nächsten Tage durch die Landschaft fuhr, erwartet. Die erste Fahrt ging nach Swellendam zu einer Farm, deren Ursprung auf holländische Siedler aus dem Jahr 1794 zurückgeht. Die Farm betreibt eine Milchwirtschaft mit 500 Jerseykühen. Nach ausführlicher Besichtigung der Farm wurde dort im gemütlichen Gästehaus zu Abend gegessen.

Die örtliche Schule mit ca. 120 Kindern wurde am nächsten Morgen besichtigt. Die Schule ist im letzten Jahr als beste Schule im ländlichen Raum ausgezeichnet worden. Die Weiterfahrt ging nach Franshhoek und Stellenbosch, wo sich zwischen 1688 und 1690 aus Frankreich geflohene Hugenotten angesiedelt und mit dem Weinanbau begonnen haben. Eine Besichtigung mit Weinprobe des Weingutes Neethlingshof brachte die Damen in Stimmung. Danach ging es wieder zurück nach Kapstadt zum Abendessen ins Drehrestaurant „Ritz-Hotel“. Mit einem traumhaften Ausblick auf das Lichtermeer von Kapstadt und dem Sternenhimmel mit dem Kreuz des Südens, schmeckte das Essen ganz besonders gut.

Am nächsten Tag fuhr der Bus nach Hout Bay, dort war eine Bootsfahrt zur Duiker Insel, auf der bis zu 8.000 Pelzrobben leben, geplant. Weiter ging es zum Kap der Guten Hoffnung, wo atlantischer und indischer Ozean zusammentreffen. Danach gab es noch eine Besichtigung der Pinguinkolonie von Simon’s Town und wer Lust hatte, konnte seine Füße im Atlantik baden.

Jetzt kam ein Höhepunkt der Afrikareise, die Auffahrt mit der Seilbahn auf den 1.086 Meter hohen Tafelberg. Die Aussicht war spektakulär und auf den ausgeschilderten Wegen konnte man neben der Fynbos-Flora die niedlichen Klippschliefer (eine Art Murmeltier) sehen. Am Abend ging es in ein Erlebnisrestaurant mit typisch afrikanischer Küche und Showeinlagen.

Nach dem Frühstück am nächsten Tag gab es eine Stadtrundfahrt durch Kapstadt mit anschließendem Aufenthalt im ehemaligen Hafengebiet „Victoria & Alfred Waterfront“, in der ein großer Markt mit handwerklich hergestellten Produkten zum Shoppen einlud. Anschließend fuhr der Bus zum Flughafen und der Inlandflug brachte die LandFrauen nach Johannesburg.

Dort ging es mit dem Bus gleich weiter nach Pretoria ins Hotel. Nach dem Frühstück fand eine Panoramarundfahrt durch Pretoria statt, die 1855 vom Burengeneral Martinus Wessel Pretorius gegründet wurde. Nach einem Fotostopp am Mandela Denkmal ging es weiter zum nächsten Höhepunkt der Afrikareise: „In den National Park Pilanesberg“. Nach dem die Zimmer in der Kwa Maritane Bush Lodge bezogen waren, fuhren die schon sehr aufgeregten Damen mit Jeeps in den Bush um Wildtiere life zu erleben. Life wurden Zebras, Warzenschweine, Nashorn, Affen, Gnus, Antilopen und Schakale gesehen. Anschließend wurde unter freien Himmel in der „Bush Boma“ gegessen.

Der nächste Tag begann schon um 5:00 Uhr mit einer Pirschfahrt durch den Nationalpark. Das Erwachen der Natur und der Sonnenaufgang im Busch wurde noch gekrönt von einem Löwen, der ganz in der Nähe der Jeeps, den Tag mit einem lauten Brüllen begrüßte. Nach dem Frühstück ging es mit dem Bus zu einer Besichtungsfahrt nach Soweto mit anschließendem Essen im „Chez Alina“. Alina gibt in ihrem Restaurant einen Einblick in das Alltagsleben von Soweto, die Townships sind inzwischen zu einer Millionenstadt herangewachsen und sind die größten in Südafrika. Nach dem Essen erwartete die Damen eine Zulutanzgruppe mit zwei Trommlern. Leider blieb nicht viel Zeit um die Tanzgruppe zu bewundern, denn der Bus wartete schon um die LandFrauen pünktlich zum Flughafen zu bringen. Nach einem zehnstündigen Nachtflug kamen die LandFrauen erschöpft aber mit vielen tollen Bildern und Eindrücken über Südafrika in Frankfurt an. Die Gruppe bedankte sich nochmals bei Carmen Knauer mit einem Präsent und sind schon wieder in freudiger Erwartung, wenn es in zwei Jahren heißt „Kofferpacken“, es geht los.

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Der Vorstand: Ingrid Heller, Sonja Leyghdt, Karin Reisig, Carmen Knauer, Doris Jungmann

 
LandFrauentag in Reilingen

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Der KreislandFrauenverband Mannheim lud dieses Jahr in die Fritz-Mannherz-Halle in Reilingen ein. Vier Ortsvereine Atlußheim, Hockenheim, Neulußheim und Reilingen richteten gemeinsam den LandFrauentag aus und gestalteten das Rahmenprogramm. Eine große Anzahl LandFrauen aus dem Kreis Mannheim nahm diese Einladung gerne an und sind mit zahlreichen Bussen und PKW’S angereist.

Nachdem die 1. Kreisvorsitzende, Frau Carmen Knauer, den Landtagsabgeordneten Wolfgang Raufelder, Landrat Stefan Dallinger, Bürgermeister von Reilingen Stefan Weisbrod, Präsidentin des Landesverbandes der LandFrauen Baden-Württemberg Hannelore Wörz, die Bürgermeister von Altlußheim, Hockenheim, Neulußheim und vom Hausfrauenverband Heiderose Sprenger begrüßte, machte sie u.a. auf eine Basisschulung als Botschafterin für Agrarprodukte aus der Region aufmerksam. Sie bedankte sich bei den ausführenden Ortsvereinen für den mit vielen bunten Blumen schön dekorierten Saal, für den selbstgebackenen Kuchen, und dass seit den 70er Jahren der LandFrauentag alle zwei Jahre stattfindet und es immer schwieriger wird, eine geeignete Halle für diese große Veranstaltung zu finden.

Anschließend sprach Bürgermeister Stefan Weisbrod, der extra seinen Urlaub abgebrochen hatte, weil er nie einen Termin der LandFrauen absagen würde, und dass diese nicht nur „schon“, sondern „mitten“ im Leben stehen. Landrat Stefan Dallinger machte bei seiner Rede darauf aufmerksam, dass er immer gerne zu den LandFrauen käme, dass die LandFrauen ehrlich, geerdet, selbstbewusst und stark sind, sich in Ehrenämter engagieren und dies mit Familie und Beruf immer unter einen Hut bringen.

Frau Hannelore Wörz von der LandFrauengeschäftsstelle Stuttgart, sprach über Aktionen der LandFrauen, z.B. Brustkrebsvorsorge, Rentenpunkte und dass Hauswirtschaft in den Schulen als Unterrichtsfach angeboten werden sollte. Auch machte sie auf die vielen Bildungsvorträge, die in den einzelnen Ortsvereinen stattfinden, aufmerksam, und dass auch LandFrauen für die Kommunalwahlen kandidieren sollten, um mehr Mitspracherecht zu erhalten.

Die Festrede hielt Bernhard Bitterwolf, Dozent an der Bauernschule Bad Waldsee. Er stellte „für d’Xundheit“ schwäbische Tipps vor. 1. Tipp: bewega (bewegen), hier mussten alle Anwesende aufstehen und auf sein Kommando die Arme hoch, in die Mitte und runter nehmen, wer einen Fehler machte, der durfte

sich wieder setzen. Am Schluss blieben noch drei übrig, die dann den 2. Tipp: horcha (hören) mit Kuhglocken ausführen mussten. Dann kamen noch Tipps zum schnaufa (atmen), essa (essen), drengga (trinken), singa (singen) und zum Schluss: lache (lachen). So gut eingestimmt wurde für alle Anwesenden eine kurze Pause eingelegt.

Danach ging es weiter mit dem Women’s Voices Chor aus Neulußheim, der „Combo Witzfigurenkabinett“ und der Marktfrau Henny Kief aus Altlußheim. Die Schlussworte sprach die Ortsvorsitzende von Reilingen, Frau Claudia Geng. Sie bedankte sich für das zahlreiche Erscheinen, den vielen helfenden Händen, und dass so eine Veranstaltung nur stattfinden kann, wenn die LandFrauen treu zusammenhalten. Was auch im Schlusslied „Wir sind Frauen auf dem Land“, das gemeinsam gesungen wurde, zum Ausdruck gebracht wurde.

Ingrid Heller

 
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