Wilkommen beim LandFrauenVerband Mannheim

Frauenpower pur! Tradition mit frischem Wind: Aktiv, Innovativ und Zukunftsweisend

Rhetorik Seminar "Trau Dich!"-Die Kunst der freien Rede

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Der Kreisverband Mannheim lud zu einem Rhetorik Seminar ein. Es trafen sich 14 LandFrauen, um dabei ihr Bestes zu geben.

Die Referentin, Frau Ortlepp, vom LandFrauenverband Württemberg-Baden, Bildungs- und Sozialwerk, begrüßte die anwesenden Damen und erklärte zuerst, was das Wort Rhetorik bedeutet: „Lehre von der wirkungsvollen Gestaltung der Rede“. Um die Stimmung etwas aufzulockern, forderte sie die Teilnehmerinnen auf, dass jede zwei Minuten etwas Positives erzählen sollte. So positiv eingestimmt begann ein anregender und arbeitsreicher Tag für alle Anwesenden. Es wurde eine Checkliste für die Vorbereitung einer Rede erstellt, Aufbau einer Rede erläutert, was zu einer guten Rede gehört, was bei einer Rede beachtet werden sollte, wie z.B. die Reihenfolge der zu begrüßenden Personen, wie soll eine Rede gegliedert sein: Einleitung 10%, Hauptteil 80%, Schluss 10%.

Dies und vieles mehr wurden mit Redebeispielen erarbeitet und auch vorgetragen. Was dann aber doch mancher Teilnehmerin etwas Überwindung kostete, ihre erarbeitete Rede vorzutragen.

Am Schluss des Seminars ging jede Teilnehmerin mit dem Gefühl nach Hause, dass bei mehrmaligem Üben, auch sie eine angemessene Rede halten kann.

 
Jahresausflug nach Wertheim

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Als Dankeschön an die Ortsvorsitzenden lud der LandFrauenverband Mannheim zu einem Tagesausflug nach Wertheim ein.

Um den Ausflugstag angenehm zu beginnen, wurde nach kurzer Fahrt auf einem Parklatz Stopp gemacht, um dort, vom Vorstand mitgebrachten frischen Kaffee, leckeren Kranzkuchen und Brezeln, zu verzehren.

So gestärkt ging die Fahrt weiter zum „alfi“ Werk, wir waren zu einer Werksbesichtigung eingeladen.

Herr Karlheinz Werner führte durch das Werk und er erklärte, dass die alfi GmbH ein Unternehmen ist, das bei Herstellung und Vertrieb von Isoliergefäßen weltweit führend ist. Über 500 verschiedene Modelle von Isoliergefäßen werden in insgesamt 62 Länder exportiert. Das Unternehmen wurde 1914 von Carl und Sophie Zitzmann als „Aluminiumwarenfabrik Fischbach“ gegründet. 1949 siedelte das Ehepaar nach Wertheim über. In Wertheim richteten die Eheleute Zitzmann eine neue Fabrik ein. Die Firma alfi beschäftigt z.Zt. ca.160 Arbeiter, davon 2/3 Frauen. Bei der Besichtigung wurden die verschiedenen Herstellungsprozesse vom Rohling bis zur fertigen Isolierkanne genau erklärt. Bei diesen Arbeitsvorgängen, die genau und präzise durchgeführt werden, ist kein Platz für Akkordarbeit. Alles wird in der Firma hergestellt und montiert, außer Plastikteile, die von einem Zulieferer stammen.

Nach dem Betriebsrundgang konnten die LandFrauen im Verkaufsshop noch ihren Haushalt zu Hause mit ein paar „Mitbringsel“ aufstocken. Mit voll bepackten Taschen wurde in den wartenden Bus eingestiegen und nach kurzer Fahrt Halt gemacht, um das mitgebrachte Mittagessen einzunehmen. Danach ging es zu Fuß durch die wunderschöne Fußgängerzone in Wertheim, die mit Fachwerkhäusern reichlich ausgestattet ist, zum Glasmuseum, das sich in einem 1577 erbauten Fachwerkhaus, dem s.g. „Kallenbach’schen Haus“ befindet. Dort wartete bereits Frau Keller, um den LandFrauen die Entwicklung der Glasherstellung und –verarbeitung von den Anfängen bis zur Gegenwart  zu erklären. Neben einer Fülle von Glasobjekten zeigte Frau Keller die einzelnen Arbeitsvorgänge und –techniken. Außerdem erklärte sie in einer Lehrschau die Entwicklung gläserner Instrumente, wie dem Fieberthermometer, die Entstehung einer Glasfaser für bautechnische oder textile Anwendungsgebiete, sowie Lichtleitfasern für medizinische Anwendungen. Nach diesen theoretischen Anweisungen konnten die LandFrauen bei einem Glasbläser dem Entstehen einer Glasarbeit zusehen.

Vor dem Museum erwartete die LandFrauen herrliches Herbstwetter und jede konnte selbst entscheiden, einen Kaffee im Straßenkaffee zu trinken oder Wertheims Fachwerkhäuser genauer in Augenschein zu nehmen.

Zum Abschluss des Tages fuhren die LandFrauen nach Pfungstadt, um in der Brauereigaststätte den Abend gemütlich ausklingen zu lassen.

 
Landrat Stefan Dallinger zu Besuch bei den LandFrauen

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Die diesjährige Herbsttagung des LandFrauenverbandes Mannheim fand in Plankstadt in der Mehrzweckhalle statt. Der Gastredner, Landrat Stefan Dallinger, wurde von unserer 1. Vorsitzenden, Frau Carmen Knauer, begrüßt.

Am Freitag war er noch in der Auvergne, am Sonntag beim Pabst und heute bei den LandFrauen: mit diesen Einführungsworten begann Herr Dallinger seinen Vortrag.

Er stamme aus der Region, lebe in Hirschberg, sei in Großsachsen aufgewachsen, wurde 1999 zum ersten Bürgermeister der Stadt Schwetzingen gewählt und ist seit 2010 Landrat im Rhein-Neckar-Kreis. Er kenne viele landwirtschaftliche Betriebe, ihm ist auch bewusst, wie viel Arbeit aufgewendet werden muss, um einen Betrieb am Laufen zu halten. Vor allem die LandFrauen sind sehr gefordert, sie sind Managerin von Familie und Betrieb. Wichtig sei ihm auch die Wirtschaftsförderung, denn der Rhein-Neckar-Kreis ist nicht nur herausragender Wohn- und Erholungsort für die Menschen der Region, sondern auch ein guter Standort für Unternehmen. Aufgrund seiner Erfahrungen, sei er in der Lage, Ökologie und Ökonomie sinnvoll zu verbinden und gerade in diesen Zeiten, in der Klima-, Umwelt- und Naturschutz von großer Bedeutung ist, liege ihm besonders der Klimaschutz am Herzen. Mit regenerativen Energien wie z.B. Biokraftwerke, Photovoltaik und Windkraft, diese in der Region Stück für Stück aufzubauen, um hier vor Ort weitere Unabhängigkeit von Öl und Gas zu erzielen.

Auch die landwirtschaftlichen Betriebe liegen ihm am Herzen und deren Interesse er auch vertrete, nach dem Motto: „miteinander“ Reden, nicht „gegeneinander“. Mit diesen Worten beendete Herr Dallinger seinen interessanten Vortrag. Frau Carmen Knauer überreichte ihm ein LandFrauen Kochbuch gedacht als Mitbringsel für seine Ehefrau.

Danach ging es weiter mit den Tagesordnungspunkten:

Frau Ingrid Heller stellte die neue Referentenliste vor.

Über den Landesverband informierte Frau Sonja Leyghdt.

Über die neuen Abrechnungsformulare klärte Frau Ilse Lau auf und stellte die neue Brustkrebskampagne vor, dass Frauen schon ab 40 zum Screening eingeladen werden sollen.

Frau Klemm aus Sulzbach sprach das Thema an, dass laut Satzung, die Vorsitzenden mit 65 Jahren ihr Amt an Jüngere abgeben sollten, wobei in der normalen Arbeitswelt bis 67 Jahre gearbeitet werden sollte.

Der LandFrauenausflug an den Lago Maggiore für 2012 wurde von Frau Knauer näher vorgestellt.

Die Schlussworte sprach Frau Karin Reisig und verabschiedete die LandFrauen mit einem Herbstgedicht.

 
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Der Marmelaldenverkauf findet wie im Vohrjahr im Stand "Wir wollen helfen" statt.

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